IMD Förderpreis 2012

(Foto v.l.n.r.: David Wolpert, Julian Zimmermann, Prof. A. Kolaschnik, Daniel Werner)
Gewinner des IMD Förderpreises 2012 ist das Mannheimer Kreativ-Studio DEUTSCHE & JAPANER der vier Designer Moritz Firchow, David Wolpert, Ina Yamaguchi und Julian Zimmermann.
In der Heidelberger Kunsthalle / Halle 01 verlieh das IMD Institut für Marke und Design im Rahmen der ersten formschau, der neuen Design-Leistungsschau der Städte Mannheim und Heidelberg sowie der Metropolregion Rhein-Neckar den IMD Förderpreises 2012.
DEUTSCHE & JAPANER machen neugierig. Das seit 2010 zu viert geführte Studio in Mannheim vereint Kreative aus den Bereichen Kommunikationsdesign, Produktdesign und Szenografie. Ihnen gemeinsam ist der Wille, Projekte konsequent transdisziplinär zu entwickeln. Ihr zeitgemäßer Ansatz, das Rumpf-Team durch externe Kompetenzen, “Freunde”, wie sie es nennen, zu ergänzen, entspricht im Kleinen der Logik grosser Designstudios und Agenturen. Der Freunde-Gedanke sichert dabei Ihren Qualitätsanspruch.
Als Variante des traditionellen Impulsvortrages gab es dieses mal ein Impulsgespräch: Prof. Dr. Claus Heinrich, Vorstand der sovanta AG und ehemaliges SAP-Vorstandsmitglied würdigte in einem regen Bühnengespräch mit Prof. Axel Kolaschnik insbesondere die große Bedeutung von Design in technologischen Entwicklungsprozessen und die Wichtigkeit interdisziplinären Arbeitens und Entwickelns. Als Vorsitzender des Wissenschaftsrates der Metropolregion Rhein-Neckar war es ihm jedoch auch ein Anliegen, die enge Zusammenarbeit der beiden Kommunen Heidelberg und Mannheim als wichtigen und richtigen Schritt hervorzuheben.
UNO-Flüchtlingshilfe: Corporate Design wirkt
Der Nachweis, dass Corporate Design wirkt, ist in der Regel kaum zu erbringen. Denn ein neues Corporate Design steht nicht für sich allein – und ist isoliert nicht messbar. Die Wirsamkeit eines neuen Corporate Design als Teil einer kommunikativen Gesamtstrategie ist dagegen durchaus nachweisbar. Hier ein eindrucksvolles aktuelles Beispiel: Im Jahr 2010 wurde von der UNO-Flüchtlingshilfe ein neues Corporate Design eingeführt. Entwickelt wurde es 2009 vom IMD Institut für Marke und Design.
Der Jahresbericht 2010 belegt: Es wurde ein außergewöhnliches Jahr für die UNO-Flüchtlingshilfe.
_Die Hilfsorganisation erzielte die höchsten Gesamteinnahmen seit 15 Jahren.
_Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Spendeneinnahmen um über 50 Prozent.
_Die Anzahl der dauerhaft unterstützenden Fördermitglieder konnte 2010 um rund dreihundert erhöht werden.
_Auch für das Jahr 2011 rechnet die UNO-Flüchtlingshilfe wieder mit einem ähnlich deutlichen Zuwachs an Spendeneinnahmen.
»Das Corporate Design«, so Dirk Sabrowski, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe »hat sich als äußerst passend und anwendbar erwiesen«. So wurde das behutsam entwickelte und auf einfache Handhabung ausgerichtete Corporate Design, eingebettet in die neu justierten kommunikativen Gesamtanstrengungen des Teams der Hilfsorganisation, Teil dieses beachtlichen Erfolges.

Publikation im Moskauer Designmagazin
Im Dezember 2010 erschien im Moskauer Designmagazin »Kreativ Direktor« (russ. Креативный Директор) – Russlands erstem und einzigen Fachmagazin, dass sich mit der professionellen Weiterentwicklung von Methoden und Prozessen des Creative Business in Unternehmen und Agenturen auseinandersetzt – dieser Beitrag von Prof. Axel Kolaschnik
»Bekomme ich schon mal was vorab?«
Zur Gestaltung von Prozessen und Kundenbeziehungen in Projekten strategischen Designs.
Der Beitrag behandelt die besondere Haltung des strategischen Designers, den Systemcharakter seiner Projekte, die Projekt-Phasen vom Erstgespräch bis zur Implementierung, die »Fünf Handlungsebenen strategischer Marken- und Unternehmenskommunikation« sowie die Steuerung der Kundenbeziehung.
Abschließend formulierte Prof. Kolaschnik sechzehn Goldene Regeln für strategische Designer.
Der »Kreativ Direktor« (russ. Креативный Директор) richtet sich an Top-Manager designorientierter Unternehmen und Agenturinhaber in ganz Russland. Er erscheint im zweimonatigen Rhythmus in einer Auflage von 3.000 Exemplaren. Eingesteuert wurde der Beitrag von der Designerin Helena Dell im Zuge ihrer umfangreichen Untersuchungen zum neuen Designverständnis Russlands nach der Perestroika. Sie übernahm auch dessen Fachübersetzung in’s Russische.
Artikel auf Deutsch zum downloaden
IMD Förderpreis 2011
(Foto v.l.n.r.: Benny Kuhn und Kjetil Dahlhaus; Prof. K. Beiderwellen, Prof. A. Kolaschnik, Karina Köhler, Kilian Rüth, Isabel Grieshaber, Daniel Werner)
Die erstmalige Verleihung des IMD Preises an das Team von BEMBEL WITH CARE hat sich 2010 für Benny Kuhn und Kjetil Dahlhaus als Auftakt eines überaus erfolgreichen Jahres erwiesen. Anlässlich der Feier der diesjährigen Preisträger berichteten sie über den Ausbau ihrer Apfelweinmarke und über weitere Preise – drunter der »Kreativpilot«, Innovationspreis der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung.
Mit dem Förderpreis 2011 ehrt das IMD die Konsequenz und die Kontinuität, mit der die fünf gleichberechtigten Partner der Newcomer-Agentur RABENSCHWARM ihre gemeinsame Selbständigkeit vorangetrieben haben; namentlich: Nelli Fedtke, Isabel Grieshaber, Karina Köhler, Kilian Rüth, Daniel Werner Weiter…
IMD´s 5 Handlungsebenen strategischer Markenkommunikation
Während der Begleitung von Unternehmen und NGO’s bei der Schärfung ihres Profils und der daraus abgeleiteten strategischen Neuausrichtung ihrer Kommunikation konnte das IMD Institut für Marke und Design des Steinbeis-Transferzentrums an der Hochschule Mannheim einen Brand Management Ansatz herauskristallisieren, mit dem es gelingt, den Übergang von der klassischen werblichen Kommunikation zum neuen Paradigma vernetzter, instantaner Kommunikation handhabbar und steuerbar zu gestalten:
Mit dem von Prof. Axel Kolaschnik entwickelten dynamischen Modell der »5 Handlungsebenen strategi-
scher Unternehmens- und Markenkommunikation« kann das IMD seinen Klienten ein wirkungsvolles Instrumentarium für das Management der Unternehmensmarke sowie zur Steuerung der medien-
übergreifenden Kommunikation an die Hand gegeben.
In der Praxis erprobt wurde es seit 2005 in etlichen CI-/CD-Projekten, unter anderem für die Ärzte ohne Grenzen, die UNO Flüchtlingshilfe sowie für Unternehmen der Biotechnologie-Branche und der Solar-
wirtschaft.
5 Handlungsebenen strategischer Markenkommunikation Kolaschnik zum Download
IMD Förderpreis
(Foto R. Diehl; v.l.n.r.: Prof. A. Kolaschnik, Prof. K. Beiderwellen, K. Dahlhaus, B. Kuhn)
Erstmals verleiht das Institut für Marke und Design den IMD Förderpreis.
Der Preis ehrt Absolventen der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim, die sich als Kreative
in der Metropolregion Rhein-Neckar selbständig machen – und dies mit einem innovativen Ansatz tun.
Der IMD Förderpreis 2010 geht an Kjetil Dahlhaus und Benedikt Kuhn.
Sie entwickelten aus einem studentischen Projekt heraus die erfolgreiche Apfelweinmarke BEMBEL WITH CARE, mit der sie nun – im wahrsten Sinne des Wortes, den traditionellen Apfelwein-Markt kräftig aufmischen. Weiter…
IMD entwickelt Plattform für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Im Auftrag der Stadt Mannheim entwickelte IMD das c-hub – die zentrale Online-Plattform für die Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt und der Metropolregion Rhein Neckar. Kreative aus den Bereichen Design | Musik | Film | Werbung | Software & Games | Literatur | Architektur | Mode | Kunst präsentieren auf c-hub ihr Leistungsspektrum.
Erstmals wird auf dem c-hub die gesamte Bandbreite kreativer Kompetenzen der Region sichtbar werden. Für die Kreativen der Region bietet c-hub damit – neben dem DESIGNERSALON, den das IMD ein Jahr zuvor in’s Leben rief – eine weiterere relevante Plattform zur Vernetzung und Kooperation.
Ziel der Plattform ist es, als zentrale branchenübergreifende Anlaufstelle die Anbieter und die Nachfrager kreativer Leistungen zusammen zu führen. Mit c-hub soll es gelingen, potentielle Auftraggeber vom enormen Kreativpotential Mannheims und Metropolregion Rhein-Neckar zu überzeugen.
Das Design der Plattform entstand unter massgeblicher Beteiligung von Sascha Klein im Rahmen seiner Masterarbeit an der Mannheimer Fakultät für Gestaltung.
Phoenix Solar setzt auf IMD

Die Phoenix Solar AG ist als erfolgreiches und wachsendes deutsches Unternehmen der Photovoltaik-
branche auf bestem Weg zu einem führenden Global Player.
Ihre Position als ein weltweiter Marktführer für den Bau von Photovoltaik-Grosskraftwerken und als Systemanbieter von Solarstrom-Komplettanlagen will Phoenix Solar zukünftig auch kommunkativ ausbauen. Das IMD freut sich sehr, Phoenix Solar mit Expertise und Innovationskraft bei der Entwicklung der internationalen Solar-Marke und ihrer transmedialen Kommunikation zur Seite stehen zu dürfen.
IMD schärft das Profil der UNO Flüchtlingshilfe

Im Zuge der zunehmenden Professionalisierung der Kommunikation von NGO’s / NPO’s hat sich auch die UNO Flüchtlingshilfe entschlossen, ihr kommunikatives Profil zu schärfen.
Das IMD erarbeitet in enger Abstimmung mit den verantwortlichen Akteuren der hoch angesehenen Hilfs-
organisation deren Corporate Identity, das Corporate Design sowie die Marken- und Kommunkationsstra-
tegie. Die UNO-Flüchtlingshilfe wird zukünftig noch selbstbewusster und emotionaler ihr uniques Profil als »Anwalt der Flüchtlinge – im Auftrag der Weltgemeinschaft, den Vereinten Nationen« kommunizieren.
IMD entwickelt den neuen Markenauftritt der AWO

Pünktlich zum 90. Geburtstag schenkt sich die AWO selbst ein frisches, zeitgemäßes Erscheinungsbild, das ihre gewachsene Vielfalt ebenso wie ihr professionelles Leistungsspektrum – die AWO unterhält bundesweit über 14.000 Einrichtungen und Dienste mit insgesamt über 330.00 Betreuungsplätzen – treffend und emotional ansprechend widerspiegelt. »Gleichzeitig unterstreicht die AWO mit dem neuen, selbstbewußten Auftritt ihre Rolle als bedeutender Impulsgeber im sozialpolitischen Diskurs in der Bundesrepublik Deutschland« sagt Rainer Brückers, Vorstandsvorsitzender des AWO-Bundesverbandes.
Entwickelt wurde das neue Corporate Design vom IMD/Institut für Markenkommunikation und Design an der Hochschule Mannheim unter Beteiligung von neun Master-Studierenden und einer Bachelor-Studentin der dortigen Fakultät für Gestaltung sowie externen Partnern. Für Axel Kolaschnik, Professor für Corporate Identity, CD und Markenkommunikation der Hochschule und Leiter des IMD, wagt die AWO mit dem neuen Auftritt einen für ihre Zukunft wichtigen Schritt: »Die 29 Landes- und Bezirksverbände können die AWO erstmals als ihre gemeinsame, starke Marke kommunizieren. Mit dem neuen AWO-Design macht der Wohlfahrtsverband sichtbar, dass er auch im stolzen Alter von 90 Jahren nicht an Relevanz verloren hat.«



